Linden-Süd
als gründerzeitlicher Industrievorort und späterer Stadtteil von
Hannover aus einer ehemaligen Gartenvorstadt hervorgegangen, war 1972
bis 1989 Sanierungsgebiet mit Vorbildfunktion für die Stadtentwicklung
der Bundesrepublik. Nach
der Sanierung stellte sich jedoch relativ schnell eine soziale
Segregation ein, die in diesem Umfang nicht erwartet worden war.
Linden-Süd
ist bevölkerungsmäßig ein junger Stadtteil, der Anteil der armen
jungen Menschen ist besonders hoch. Der Migrantenanteil bei der Jugend
beträgt in einzelnen statistischen Bezirken bis zu 60 %. Die deutsche
Bevölkerung (einschließlich der Migranten mit deutschem Pass) ist eher
sozial schwach. Die älteren Menschen sind unterrepräsentiert.